Das Sicherheitsrisiko von Look-Alike-Domains

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Unter einer Look-Alike-Domain versteht man eine Domain, die zunächst wie eine bestimmte Domain aussieht, man nach einem Klick hierauf – anders als angenommen-  auf einer anderen Webseite landet. Wir verraten Ihnen, wie Sie solche Domains erkennen und sich davor schützen können.

Meist werden bei Look-Alike-Domains die nachzuahmende Seite nahezu vollständig nachgebildet, um dem Nutzer das Gefühl zu geben, er würde sich auf der richtigen, von ihm gewünschten Webseite befinden. Bei Shop-Seiten führt das beispielsweise dazu, dass Nutzer ihre Login- oder Kontodaten unwissend eingeben und Betrüger mit den gewonnenen Daten großen Schaden anrichten können. Der gezielte Betrug durch Look-Alike-Domains wird als Domain Spoofing bezeichnet.

Wie kann ich Look-Alike-Domains erkennen?

Für Look-Alike-Domains werden die folgenden Methoden zur Registrierung verwendet:

  • Die Verwendung von ähnlich aussehenden Zeichen, wie „1“ und „I“
  • Die Erweiterung der Domain um ein zusätzliches Zeichen, zum Beispiel „power—netz.de“
  • Der Gebrauch von Homophonen (Gleich klingende Worte mit verschiedenen Bedeutungen, wie z.B. „Seite“ und „Saite“)
  • Die Nutzung von internationalisierten Domainnamen, welche Sonderzeichen und Umlaute erlauben

Vor allem internationalisierte Look-Alike-Domains können eine sehr hohe Gefahr darstellen, da die Unterscheidung der Buchstaben nur schwer bis gar nicht erfolgen kann. Ein Beispiel hierfür liefert das kyrillische „у“, da es mit dem lateinischen „y“ optisch komplett übereinstimmt. Die Unterscheidung kann daher nur erfolgen, indem die Domains im Punycode (die „Übersetzung“ von Sonderzeichen in ASCII-Zeichen) betrachtet werden.

Außerdem konnte in einer Studie von Venafi festgestellt werden, dass die Look-Alike-Domains wesentlich häufiger ein SSL-Zertifikat aufweisen als ihre Originale: 18.759 Domains in Deutschland, Frankreich, USA, Großbritannien und Australien besitzen ein SSL-Zertifikat, während es für die Look-Alike-Domains 40.651 Zertifikate sind – daraus resultiert ein Unterschied in Höhe von 217% (Es wurden die 20 größten Online-Händler untersucht, weitere Informationen finden Sie in der kompletten Studie).

Große Unternehmen, welche hohen Wert auf ihre Seriosität legen, lassen ihre Originaldomain durch ein Extended-Validation-SSL-Zerifikat verschlüsseln. Daran lässt sich die Echtheit der Domain sehr gut erkennen, da die Inhaberschaft der Domain genau geprüft wird, während die DV-Zertifikate kostenlos erhältlich sind.

Nachfolgend zeigen wir Ihnen, welche bekannten Fälle es im Bezug auf Look-Alike-Domains in der Vergangenheit gegeben hat:

BMW

BMW hat in der Vergangenheit einen Fall von Domain Spoofing erfahren. Zu der Domain „bmw.com“ haben Betrüger eine täuschend echte Umfrageseite unter „bmẉ.com“ aufgesetzt, bei der die Betreiber nur auf die Konto- und Zugangsdaten der Besucher aus waren.

IKEA

Die Online-Shoppingseite von IKEA wird täglich von vielen Käufern besucht. Klar, dass eine solche Domain Betrügern ins Auge fällt. Anstatt „ikea.com“ wurde die internationalisiert Domain „ıкеа.com“ verwendet, um ihre Besucher ebenfalls hinters Licht zu führen.

Medium

Die Domain „medium.com“, unter der die Besucher Beiträge zu allen möglichen Themen lesen und verfassen können, ging als Doppelgänger unter „mediurn.com“ ins Netz, bei der die Besucher auf eine Betrügerseite gerieten.

Die oben genannten Fälle endeten in einer Klage bei der UDRP (Uniform Domain-Name Dispute-Resolution Policy), da die Markeninhaber darin eine Verletzung Ihrer Rechte sahen. BMW, IKEA und Medium waren mit Ihren Klagen alle erfolgreich.

Wie kann ich mich am besten vor solchen Domains schützen?

Bei den obigen Fällen sind die Unterschiede zwischen den Domains durch genaues Hinschauen relativ leicht erkennbar. Jedoch ist zu beachten, dass nicht jeder eine Domain genauestens prüft bevor er Sie aufruft und vor allem bei internationalisierten Domains ist eine Unterscheidung oft auf den schnellen Blick gar nicht möglich. So ist es beispielsweise kein Problem, mit kyrillischen Buchstaben die Domain „paypal.com“ optisch nachzubilden.

Daher sollten Sie Domains immer selbst in die Browserzeile eintippen oder per Rechtsklick in einen Texteditor einfügen. Dabei kommt der Punycode zum Vorschein, sollte er in Verwendung sein. Teilweise kann man sich den Punycode auch schon im Browser anzeigen lassen.

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Meine Webseite ist gehackt – Was soll ich tun?

Stellen Sie sich vor, es passiert eine der schwerwiegendsten Vorfälle im Domaingeschäft: Sie möchten Ihre Webseite aufrufen, sie ist aber nicht mehr erreichbar – sie ist gehackt. Wir möchten Ihnen heute zeigen, wie Sie herausfinden, ob Ihre Webseite gehackt ist, was Sie bei gehackter Webseite tun müssen und wie Sie einem Hack Ihrer Webseite vorbeugen können.

Wie stelle ich den Hack meiner Webseite fest?

Um herauszufinden ob Ihre Webseite gehackt ist, gibt es mehrere Hinweise. Die eindeutigsten Hinweise sind eine Warnmeldung beim Öffnen der Webseite oder eine Nachricht von Ihrem Hoster. Des Weiteren können Webseitenhacks über das Backend ausfindig gemacht werden. Dies können unberechtigte Benutzer, veränderte Rechte oder Dateien sein.

Gründe für den Hack können zum Beispiel zu kurze/unsichere Passwörter, ausstehende Updates bzw. veraltete Versionen von CMS-Systemen oder gar ein fehlendes/nicht mehr gültiges SSL-Zertifikat sein.

Was sind die Folgen des Hacks?

Die Folgen einer gehackten Webseite sind je nach Art des Hacks unterschiedlich schwerwiegend. So können Hacker zum Beispiel Spam über die gehackte Webseite versenden oder die Webseite offline schalten. Das Image des Webseitenbetreibers wird also in jedem Fall geschädigt. Sollte etwa ein Webshop von einem Hack betroffen sein, so kann das zusätzlich erhebliche Umsatzeinbußen zur Folge haben. Das Schlimmstmögliche wäre, dass sich Besucher einer gehackten Webseite die schädliche Software auf Ihren PC laden.

Wie kann ich vorgehen, wenn ich den Hack meiner Webseite festgestellt habe?

Die erste empfehlenswerte Maßnahme ist, die betroffene Webseite vom Netz zu nehmen, um das Ausmaß des Schadens einzugrenzen und zu verhindern, dass der Hacker noch mehr Schaden als bisher verursachen kann. Im Anschluss daran sollten alle Passwörter (FTP Zugang, Konten von CMS-Systemen, aber auch Mailkonten) auf ein sicheres Kennwort geändert werden.

Anschließend sollte man versuchen herauszufinden, woher der Angriff kommt und worin die Ursache des Angriffs liegt. Die Logfiles geben hier eine Möglichkeit zur Identifikation des Schadcodes, eine Rückverfolgung des Angriffs ist in der Regel allerdings nicht möglich.

Außerdem stellt sich natürlich die Frage, wie hoch das Ausmaß des entstandenen Schadens ist. Google bietet mit dem Safe Browsing Dienst eine Möglichkeit, die eigene Webseite auf mögliche Kompromittierung zu überprüfen. Weitere Informationen lassen sich über Serverprotokolle oder die .htaccess und index-Dateien beziehen.

Nun kann man mit der Entfernung des Schadcodes beginnen. Die einfachste Möglichkeit ist es, ein altes Backup zu nehmen und komplett einzuspielen. Falls nur einzelne Dateien von der Kompromittierung betroffen sind, können Sie auch einzelne Backup-Files mit dem aktuellen Code vergleichen und die Fehler manuell entfernen.

Als Letztes sollte man bei Google die Warnung entfernen, damit die Webseite bei den Suchergebnissen nicht mehr als gefährlich eingestuft wird. Der Zeitraum der Freigabe von Google variiert – je nach Schwere des Angriffs – zwischen einem Tag und einigen Wochen.

Wie kann ich meine Seite im Vorfeld vor Hackerangriff schützen?

Da die Angriffe von Hackern meist sehr plötzlich geschehen, gestaltet sich eine Vorbereitung in der Regel eher schwierig. Es bieten sich allerdings Möglichkeiten, die Sicherheit der eigenen Seite im Allgemeinen zu erhöhen. An erster Stelle stehen hier die Zugangsdaten. Passwort und auch der Benutzername sollten schwer zu entschlüsseln sein. Bei den Passwörtern bietet es sich an, lange Formationen aus Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu verwenden, da diese eine hohe Sicherheit aufweisen. Des Weiteren ist es sehr wichtig, dass das verwendete CMS-System immer auf dem neuesten Stand gebracht wird, denn veraltete Versionen sind meist die größte Sicherheitslücke. Dies gilt außerdem für installierte Plug-Ins oder andere Erweiterungen, da diese meist als eigenständiges Programm funktionieren.

Auch wir bieten Ihnen einige Dienste, mit denen Sie zusätzlich für die Sicherheit Ihres Servers sorgen können:

Der Malware Scanner für Server von ISPProtect bietet Ihrem Server einen Scanner, mit dem Sie alle Accounts auf Ihrem Server analysieren können, um so Accounthacks zu vermeiden. Wurde eine Bedrohung gefunden und geprüft, so wird die betroffene Datei gesperrt und Sie erhalten die Informationen per E-Mail.

 

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr Server nicht Opfer eines Hackangriffs wird, ist BitNinja Server Security für Plesk-Server ebenfalls eine wertvolle Hilfe für Sie. Diese allumfassende Security-Software bietet Schutz vor allen möglichen Arten von Angriffen:

  • Durch die IP-Identifikation sperrt BitNinja bei ungewöhnlichen Zugriffen die IP des Angreifers, um einen potentiellen Angriff zu verhindern.
  • Die Web Application Firewall blockt Hacks, welche über SQL Injections, code Injections oder Angriffe auf CMS-Systeme initiiert werden.
  • Ihre Logfiles werden auf Auffälligkeiten untersucht, so dass Hackversuche schon vor der Entstehung eines Schadens unschädlich gemacht werden.
  • Automatisierte Angriffe durch Botnetze werden durch CAPTCHA-Abfragen erkannt und geblockt.

Sollte Ihr Account oder Ihre Webseite dennoch einem Hackangriff zum Opfer fallen, zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir helfen Ihnen natürlich mittels unserer individuellen Hack-Analysen aus der Klemme.

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Unsere neuen Nameserver Produkte


Unsere Nameserver Produkte haben einen neuen Anstrich bekommen:

 

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Der Tarif bietet bereits 100 DNS-Zonen mit 2 anonymen Nameservern und die Anbindung an unsere Reseller Tarife, Flex Server und unseren Domainrobot!

 

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Starter

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  • 1000 DNS-Zonen
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In den größeren Nameserver Tarifen, können Sie eigene Nameservernamen z.B. ns1.IHREDOMAIN.TLD und ns2.IHREDOMAIN.TLD nutzen.

 

Mit dem größten Tarif haben Sie zudem die Möglichkeit Subreseller anzulegen und können somit selbst Nameserver anbieten!

 

Sollten die inklusiven DNS-Zonen nicht ausreichen, können Sie jederzeit einfach den Nameserver Tarif um 1000 DNS-Zonen zum Preis von 2,00 Euro* erweitern!

 

 

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Wie bildet sich der Domainpreis?

       

Die Preise von Domains auf dem Markt variieren stark. Wie diese Schwankungen zustande kommen, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

1. Faktor: Kurze Domains

Kurze Begriffe sind im alltäglichen Leben genau so wie im Domaingeschäft einfacher zu merken und hat so einen entsprechenden Wiedererkennungswert. So gibt es beispielsweise für die Domainendung .com seit 2013 keine freien vierstelligen Domains mehr,  zwei- und dreistellige .com-Domains waren schon vor 2013 vergriffen.

2. Ein-Wort-Domains

Ein-Wort-Domains sind sehr beliebt, weil sie eine hohe Eingängigkeit aufweisen. Sie sind ebenfalls wie die Kurzdomains leicht zu merken und haben auch einen hohen Wiedererkennungswert. Jedoch ist Kreativität bei der Findung des Domainnamens gefragt, da die Anzahl der „gewöhnlichen“ Begriffe sich für die Registrierung einer Domain langsam verringert.

3. Keyword-Domains

Auch wenn Google seit dem Exact Match Domain „Penguin“ Keyword Domains im SEO nicht mehr so stark rankt wie zuvor, kann eine Keyword-Domain mit gutem und fachbezogenen Inhalt immer noch ein hohes Google SEO-Ranking erzielen. Wichtig dabei ist: Man sollte mehr als drei Keywords pro Domainnamen vermeiden, da die Merkbarkeit der Domain sonst stark abnimmt.

4. Eindeutige Domains

Der Preis einer Domain kann auch davon abhängen, ob der Name der Domain überhaupt mit dem Inhalt der Seite in Verbindung gebracht wird. So wird beispielsweise ein Shop für Getränke,  welcher das Wort „Getränk“ im Domainnamen beinhaltet, mehr Klicks erzielen als eine Domain, für die der Bezug zum Webinhalt nicht gegeben ist.

5. Aktuelle Trends

Weitere Faktoren, die entscheidend für den Domainpreis sein können, sind aktuelle Trends. Dies lässt sich am Beispiel der Kryptowährungen gut veranschaulichen: Vor mehreren Jahren war das Thema Bitcoin noch sehr unbekannt, heutzutage haben Bitcoins sehr an Popularität gewonnen. Das gleiche gilt für die Domainpreise in diesem Bereich: Damals waren die Preise aufgrund des fehlenden Begriffbezuges entsprechend günstig.

Ob eine Domain tatsächlich das Geld wert ist, zu dem sie angeboten wurde, lässt sich im Vorfeld oft schwer sagen. Allerdings bietet der Domainpreis meistens erste Anhaltspunkte darüber, ob die Domain wertvoll ist (sei es aufgrund ihrer Kürze, ihrer Einzigartigkeit oder ihrer Aktualität).

Sie haben kurze Domains, Keyword-Domains oder sonst Domains in Ihrem Bestand haben, von der Sie glauben, dass Sie etwas wert sein könnte? Dann können Sie die betreffenden Domains über Parking-Anbieter wie Sedo oder ParkingCrew parken, um Sie potentiellen Interessenten zum Verkauf anzubieten.

Power-Netz bietet dauerhaft attraktive Preise für Domainregistrierungen für über 670 Domainendungen. Zudem sind Sie mit der Nutzung unseres Domainrobots völlig eigenständig bei der Verwaltung des Domainbestandes. Kunden, die über Kenntnisse der Entwicklungen am Domainmarkt verfügen und in bestimmten Endungen Potential sehen, tun gut daran, diese  – ähnlich wie am Aktienmarkt –  bei uns zu registrieren und auf den oben genannzen Portalen zu handeln. Wir wünschen Ihnen ein gutes Händchen dabei!

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.de-Domains zum Wahnsinnspreis nur noch bis zum 30.09.2018!

Versäumen Sie nicht, .de-Domains zu uns umzuziehen. Unsere .de-Domainaktion endet am30.09.2018 und ist äußerst verlockend.

Für .de-Domain-Neuregistrierungen und Übernahmen gilt: 

Bündeln Sie jetzt Ihren .de-Domainbestand bei Power-Netz und profitieren Sie von diesen und grundsätzlich günstigen Domainpreisen!

Hier gehts zum Domainrobot-Login

So erhalten Sie Zugang zum Domainrobot?

Fordern Sie jetzt unseren Domainpartnervertrag an und kommen Sie in den Genuss attraktiver Domainpreise sowie der kinderleichten Domainverwaltung aus einer Hand.

Diese Vorteile genießen Nutzer unseres Domainrobots: 

  • Sie können unabhängig, flexibel und kinderleicht Ihre Domains verwalten:
    • Domainkontakte und Domainaufträge administrieren u.v.m.
    • Domains in Echtzeit registrieren
    • DNS-Zonen verwalten
    • Registrierungen, Übernahmen usw. per Massenaufträge abwickeln
    • Domainaufträge direkt zum Start einer Domainendung terminieren
  • Als Domain-Reseller können Sie zusätzliche Umsätze generieren
  • Sie werden proaktiv und vorab über Aktionen für Domains informiert
  • Der Zugang zum Domainrobot ist kostenlos

*) Alle Preise zzgl. der MwSt. in Höhe von 19%. Für Privatkunden im EU-Ausland gelten alle Preise zzgl. der jeweils am Wohnsitz des Kunden geltenden gesetzl. MwSt.

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20 Jahre Power-Netz – die Firmengeschichte 2. Teil: 2011 – 2018

In diesem Jahr feiert Power-Netz sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

Dazu im Interview mit Nicole Kühne, Geschäftsführerin von Power-Netz:

Teil 1. der Firmengeschichte 1998 – 2010

Teil 2. der Firmengeschichte 2011 – 2018:

Was passierte in den ersten Monaten 2011 – nach dem tragischen Einschnitt in die Firmengeschichte? Was änderte sich?

Unser Service und die Ausrichtung von Power-Netz für die Zukunft wurde Anfang 2011 nach dem unplanmäßigen Inhaberwechsel komplett auf den Prüfstand gestellt und neu definiert. Das war sicherlich für alle Mitarbeiter irgendwie neu und ungewohnt. Schließlich trug die Firma die Handschrift meines Mannes, überall. Aber es war zu spüren: fast alle Mitarbeiter hatten Lust drauf, Veränderungen mitzutragen. Und das war elementar wichtig für das, was kommen sollte.

Anfang 2011 fand mein Mitarbeiter Alexander Bien den Einstieg bei Power-Netz und übernahm als COO und Leiter des operativen Geschäfts eine wichtige Position im Unternehmen. Mit seinem technischen Background aus der Welt des Hostings und seinem Talent, schwierige technische Sachverhalte auch “laienverständlich” aufzubereiten, ergab sich zwischen uns eine wichtige Symbiose, insbesondere in strategischen Fragen des Unternehmens.

Unter Alexanders Regie wurde ergänzend zur Zentrale in Bad Gandersheim der Firmenstandort in Düsseldorf mit neuen Mitarbeitern neu aufgestellt.

Kunden erwähnen häufig lobend, dass sie den Service von Power-Netz besonders schätzen. Worauf führen Sie das zurück?

Wir haben nach der Firmenübernahme Schritt für Schritt viele Veränderungen vorgenommen, um unsere Kundenfreundlichkeit und Servicementalität als Lösungsanbieter mehr in den Fokus zu rücken. Unsere Kommunikationskanäle zum Kunden und unsere Informationspolitik wurde stetig verbessert.

Mit neu entworfenem Logo erhielt Power-Netz in den Folgemonaten eine neue Webseite mit neuem Erscheinungsbild.

Eine neue Webseite allein stellt die Kunden aber noch nicht zufrieden…

Das ist korrekt. Wir wollten sämtliche Kanäle zum Kunden optimaler gestalten und der Firma ein Gesicht geben, um näher an den Kunden heranzurücken. Daher starteten wir 2012 mit unserem blog.power-netz.de und versorgten Kunden auch über diverse Socialmedia-Kanäle wie Facebook und Google+  sowie Twitter mit Wichtigem und weniger Wichtigem aus unserem Arbeitsalltag.

Auch die proaktive Kundenbetreuung mit regelmäßigen telefonischen Informationen im Rahmen des Keyaccountings haben wir zum Standard gemacht. So bleiben wir durch diese Gespräche bis heute immer mit einem Ohr am Kunden, um seine Wünsche und seinen Bedarf zu erfahren.

Da wir nicht alle Kunden telefonisch kontaktieren können, haben wir unser E-Mail-Marketing für alle Kundengruppen qualitativ hochwertiger gestaltet. Regelmäßiger als zuvor informieren wir über wichtige Produkt- und Branchen-Neuigkeiten aus der Welt des Hostings und aus dem Domainbereich.  

Als Dienstleister zollen Sie Ihren Kunden seitdem durch weitere Maßnahmen Aufmerksamkeit. Welche sind das?

Jeder Mitarbeiter von Power-Netz ist sich bewusst, dass es der Kunde ist, der sein Gehalt zahlt. Der Dreh- und Angelpunkt unseres Handelns ist somit der Wunsch und Bedarf des Kunden. Abseits des Hostings gehört es für uns zum guten Ton, dem Kunden zum Geburtstag zu gratulieren oder besonders langjährigen Kunden aus ganzem Herzen offiziell Danke für seine Kundentreue zu sagen. Oder wir überraschen ihn, wenn unsererseits mal etwas schiefgelaufen ist, mit einer Entschuldigung und bitten um Verständnis.

Ich bin überzeugt, dass solche Nettigkeiten Wirkung zeigten und Persönlichkeit schaffen. Ich persönlich finde, dass in unserer schnelllebigen Zeit, insbesondere der anonymen IT-Welt, die Aufmerksamkeit füreinander grundsätzlich zu kurz kommt. Viele Unternehmen schreiben sich Kundenservice auf die Fahne und schreiben dies hochoffiziell in die Unternehmensstrategie. Kundenservice allerdings zu leben ist aber nochmal etwas anders. Ich weiß, dass meine Mitarbeiter hierin sehr gut sind und sehr authentisch rüberkommen. Wir behandeln den Kunden so, wie wir selbst als Kunde behandelt werden möchte. Die Formel ist eigentlich ganz einfach.

Welche neuen Arbeiten und Projekte prägten die Zeit ab 2012?

Die Ausweitung des weltweiten Domainportfolios um neue TLD’s nahm Fahrt auf. Uns war klar, dass wir auf diesen Zug aufspringen werden und dem Kunden das wachsende Domainportfolio kommunizieren wollen. Ab 2014 kamen monatlich unzählige neue Domainendungen hinzu und belebten den Domainmarkt ergänzend zu den etablierten Domainendungen wie .de oder .com. Das Angebot an Domainendungen wuchs bis heute stetig, so dass wir heute über 670 TLD’s im Angebot haben.

Internetkriminalität und das Ausnutzen von Sicherheitslücken durch Angreifer wurde zunehmend Thema und sorgte bei den Kunden bis heute für gesteigertes Bewusstsein und Aufmerksamkeit. Wir informierten über Cyber-Angriffe und Sicherheitslücken, die in den Jahren andere Dimensionen annahmen, und sensibilisierten unsere Kunden. Auch politische Ereignisse wie der US-Überwachungsskandal PRISM warfen bei unseren Kunden in Europa 2013 erstmalig Fragen auf. Wie sicher sind eigentlich unsere Daten? Diese und andere Fragen rund um den Datenschutz und die IT-Sicherheit nahmen deutlich zu.  

Im Personalwesen veränderten wir uns dahingehend, dass wir auf Grund der verschiedenen Firmenstandorte recht innovativ virtuelle Bewerbungsgespräche durchführten. Mit dieser Art des Personalrecruitings machten wir 2012 sogar den “Spiegel” auf uns aufmerksam.

Sie bezeichnen Ihr Managed-Hosting Angebot für Server als “Rundum-Sorglos-Paket”. Wie hat sich diese Differenzierungsmerkmal vom Wettbewerb entwickelt?

2013 erfuhr unser Steckenpferd, das Thema Managed-Hosting, einen deutlichen Ausbau. Mit neuen Monitoring-Tools wurde die Qualität und der Umfang unserer Checks deutlich gesteigert, um das Hosting für unsere Kunden noch sorgloser zu machen. Dies ist bis heute am Markt für unsere Kunden ein wichtiges Differenzierungsmerkmal. Wir zeigen, anders als andere Provider, auf, in welchem Umfang wir die Vitalwerte unserer Server monitoren. Auch da sind wir transparent und betreiben kein Versteckspiel. 

2013/2014 legten wir auch in der Produktausstattung nach: die Nachfrage nach SSD-Servern wuchs, so dass wir zum einen SSD-Server mit in unser Angebot aufnahmen und auch im Shared-Hosting unsere Hosting- und Reseller-Tarife mit SSD-Ausstattung anboten.

Am 12. Januar 2015 kam es unplanmäßig zu einem einschneidenden Tag in der Firmengeschichte bei Power-Netz…

In der Tat lassen viele Firmen gern die schwarzen Flecken in ihrer Historie unerwähnt. Ich möchte jedoch Montag, den 12.01.2015 aus Sicht eines Servicedienstleisters erwähnen. An diesem katastrophalen Tag legte ein Stromausfall im Rechenzentrum uns die ganze Firma lahm. Ich erwähne dies, weil wir aus diesem unverschuldeten Stromausfall viele Lehren gezogen haben.  Auch in Notsituationen, in denen Technik fehlt schlägt und verständlicherweise viele aufgebrachte Kunden ihren Unmut zum Ausdruck bringen, muss die Kommunikation mit dem Kunden authentisch sein:

  • Wir haben “Butter bei die Fische” gegeben und waren gegenüber unserer Kunden – bei allem Verständnis für deren Verärgerung – stets transparent und ehrlich. Firmenregel Nr. 1 lautet: Wir belügen nie unseren Kunden!
  • Wir haben im Nachgang einen Tag der offenen Tür veranstaltet, um das Vertrauen unserer Kunden wiederherzustellen.
  • Wir haben unser Notfallseite power-status.com etabliert und extern gehostet, so dass die Kommunikation mit dem Kunden auch im worst-case gewährleistet ist.
  • Wir haben die Standortredundanz in Düsseldorf mit einem zweiten Serverstandort in Düsseldorf Mitte hergestellt

Im weiteren Jahresverlauf haben Sie aber viele schöne Dinge auf den Weg gebracht. Was zählte dazu?

Wir haben unsere interne und zum Teil externe Kommunikation auf Slack umgestellt, was ein guter und wichtiger Schritt zur Vernetzung der Standorte war. Projekte lassen sich seitdem komfortabler und transparenter gestalten. Weiterhin haben wir unser Hosting-made in Germany in den Fokus gerückt, einen Power-Netz Umzugsservice ins Leben gerufen sowie ein neues FAQ-System in Betrieb genommen.  

Auch im Jahr 2016 trat keine Langeweile ein. Sie feierten bereits das 18-jährige Firmenjubiläum.

Korrekt, auch im Jahr unseres 18. Geburtstags waren wir gut beschäftigt. Wir haben nach Abwägung aller Umstände das Hosting-Control-Panel Plesk etabliert und unsere neuen Server mit einem deutlichen Plus an Komfort ausgestattet. Um dem Kunden die Vorteile von Plesk “live” aufzuzeigen, fanden zum Auftakt zwei gut besuchte Webinare für unsere Kunden statt. Auch die neueste Version von Plesk Onyx wurde promoted, denn das Hosting-Erlebnis mit Plesk Onyx mit seinen zahlreichen neuen Funktionen (Docker, Git, Ruby und Node.js) wurde unseren Kunden kommuniziert und erklärt.

2016 begann auch unsere Kooperation mit einem der führenden Unternehmen für E-Mail-Sicherheitslösungen für Webhoster: SpamExperts. Somit wurde Power-Netz eins von wenigen Unternehmen in Deutschland, das als offizieller SpamExperts-Top-Reseller agiert. Seitdem ist SpamExperts ein fester Bestandteil in unseren Hosting- und Reseller-Paketen und kann von Serverkunden für günstiges Geld pro Domain hinzugebucht werden.

Welche Themen begleiten Sie im Jahr 2017?

In all den Jahren war unser eigens entwickelter Domainrobot sprichwörtlich “in die Jahre gekommen” und erforderte eine zeitgemäße Runderneuerung. 2017 war dann soweit: wir nahmen den neuen Power-Nic Domainrobot mit vielen neuen Premiumfeatures in Betrieb, und zogen den kompletten Domainbestand von ca. 35.000 Domains um. Um auch unseren Kunden die neuen Funktionen möglichst verständlich aufzuzeigen, sorgten u.a. Youtube-Tutorials auf unserem neuen Youtube-Channel für die nötige Tiefe.

Im Hosting nahm das Thema SSL-Verschlüsselung einen immer höheren Stellenwert ein, weil Browserhersteller Druck auf Webseitenbetreiber machen. Im Produktbereich stieg die Nachfrage nach Security-Produkten, so dass wir für Plesk Server Bitninja Server Security und E-Mail Antivirus by Kaspersky anboten. Weitere Pakete wie z.B. für DDos-Schutz mit Cloudflare für optimierte Webseitenperformance,  das Joomla Toolkit,  FTP-Backup-Speicherplatz wurden geschnürt.

2017 haben Sie auch neue Produkte gelauncht.

Genau. Ab 2017 führten wir neue Hosting– und Reseller-Produkte auf Plesk ein, die bereits einen Homepagebaukasten, die Möglichkeit kostenloser Let’s encrypt-Zertifikate und sogar den Antivirusfilter von Kaspersky beinhalten. Auch das Joomla!-Toolkit ist bereits inkludiert.    

Ausgangsvoraussetzung für die neuen Produkte mit attraktiven Preisen war es, infrastrukturell auf eine neue Virtualisierungslösung zu setzen, um die Packungsdichte der Server zu verbessern. Der Preisdruck am Markt ist enorm und dem hieß es standzuhalten. Ab sofort gibt es mehr Leistung für weniger Geld.

Hinter den Kulissen tat sich auch auf Rechenzentrumsebene einiges: wir haben innerhalb Düsseldorfs einen Rechenzentrumsumzug vorgenommen und den historisch vorhandenen Serverstandort Amsterdam aufgelöst.

Und was prägte das Jahr 2018 bei Power-Netz?

Wie in allen Unternehmen bestimmte die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) unser und das Handeln unserer Kunden. Wir gaben dem Kunden Informationen zu notwendigen Verträgen zur Auftragsdatenverarbeitung und den Technischen und organisatorischen Maßnahmen an die Hand. Außerdem erlebten wir eine Bestellflut von SSL-Zertifikaten, da Kunden auf den letzten Drücker die Notwendigkeit der SSL-Verschlüsselung erkannten.

Erfreulicherweise bilden wir in diesem Jahr an beiden Firmenstandorten dreifach aus und freuen uns, das Team mit neuen frischen Mitarbeiter zu verjüngen.  

In 20 Jahren ist ganz schön viel passiert. Was ist aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept von Power-Netz, seit 20 Jahren am Markt zu sein?

Vertrauen des Kunden, Innovation in Technik und Weiterentwicklung der Servicequalität sind die Zutaten, die es für ein erfolgreiches Hosting-Unternehmen braucht.

Anders als viele Hosting-Konzerne hatte sich Michael Kühne Anfang des neuen Jahrtausends entschieden, nicht wie viele heutigen Konzerne auf totale Expansion zu setzen. Sein Anspruch war es, den Kunden weiterhin individuell und fair, aber auch persönlich zu betreuen. Diese Entscheidung von damals zieht sich bis heute wie ein roter Faden durchs Unternehmen: Power-Netz steht als inhabergeführtes Unternehmen für Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, was bei großen Unternehmen häufig auf der Strecke bleibt. Aber nicht nur die Kunden sind wichtig. Auch jeder einzelne Mitarbeiter der aktuell 10 Beschäftigten trägt mit zum Unternehmenserfolg bei. Bei uns ist ein Mitarbeiter nicht nur eine Nummer. Sein Know-How wird genutzt und geschätzt, so dass die Selbstverwirklichung eigener Ideen bei uns absolut begrüßt wird. Jeder Einzelne gestaltet mit seiner Arbeit das Unternehmen mit. Kurze Wege innerhalb der Firma ermöglichen schnelle abteilungsübergreifende Entscheidungen und lösungsorientiertes Denken. Und auch der Spaß kommt nicht zu kurz.

Wir haben keine Glaskugel, aber was wird die Zukunft bei Power-Netz mit sich bringen?

Auch die Zukunft des Hostings bleibt für uns als Unternehmen spannend. Wir werden uns, wie in den letzten 20 Jahren auch, mit neuen Technologien befassen, diese erlernen und anwenden. Dabei wird sich auch zukünftig alles um den Kunden drehen. Seine Wünsche und Anforderungen bestimmen auch in den kommenden Jahren unser Handeln und unsere Ausrichtung.

Unser Fokus auf Werbeagenturen und Firmen, die ihr Hosting und die damit verbundenen Aufwände outsourcen wollten, werden wir beibehalten. Diesen Kunden in unserer technisch komplexen Welt das Hosting-Erlebnis so angenehm wie möglich zu gestalten, das ist unsere Nische.  Wir sind überzeugt, in den nächsten Jahren viele weitere Agenturen und Firmen von uns überzeugen zu können.

Ihnen ist es eine Herzensangelegenheit, abschließend noch ein Wort an Ihre Mitarbeiter zu richten.

Absolut. Ich danke allen Mitarbeitern von Power-Netz, die im Laufe der 20 Jahre viel Hirnschmalz und Energie investiert haben. Ihr stellt Euch täglich neuen Herausforderungen und seid zuverlässiger Problemlöser für unseren Kunden. Mit Eurer täglichen Arbeit und Engagegment ist jeder einzelne maßgeblich am Unternehmenserfolg beteiligt. Vielen herzlichen Dank an jeden von Euch! Auch ehemaligen Wegbegleitern der Power-Netz-Familie gilt mein Dank. Ich freue mich, mit Euch die kommenden Jahre zu gestalten!

 

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20 Jahre Power-Netz – die Firmengeschichte 1. Teil: 1998 – 2010

In diesem Jahr feiert Power-Netz sein 20-jähriges Firmenjubiläum. Konkret bedeutet das: Hosting seit 1998 – Power-Netz entstand also im letzten Jahrtausend.

In kaum einem Umfeld haben sich seitdem die Rahmenbedingungen, Anforderungen und Entwicklungen so stark verändert wie in der IT. Nicole Kühne, Geschäftsführerin von Power-Netz, beschreibt, wie Power-Netz entstand und was sich in den letzten 20 Jahren in dem mittelständischen Unternehmen aus Niedersachsen getan hat.   

Geschäftsführerin Nicole Kühne

Wie ist Power-Netz eigentlich entstanden, Frau Kühne?

1998 – wir versetzen uns zurück in eine Zeit, in der es noch kein flächendeckendes Internet, geschweige denn Smartphones, gab. Auch an den Suchmaschinen-Giganten Google war erst nach der Entstehung von Power-Netz zu denken.

Mein Mann, Michael Kühne, studierte damals an der Bundeswehruniversität in Hamburg. Zusammen mit seinem Freund und Kommilitonen stellte er damals fest, dass sich da in Richtung Internet etwas Phantastisches entwickelte, was viel Potential mit sich bringt. Das Gespür, dass viele Unternehmen und Firmen eine eigene “Visitenkarte” ins Internet bringen wollten und der Bedarf eigener Webseiten geweckt war, trügte nicht. Überall hörte man plötzlich www….

Es fehlte an deutschen Unternehmen, die die entsprechende Technik und Infrastruktur für das klassische Hosting zur Verfügung stellten. Zusammen mit einem weiteren technisch versierten Kunden der ersten Stunde entwickelte das “Dreigestirn” Ideen und Umsetzungspläne für das Hosting-Business. Power-Netz war 1998 geboren.

In der Anfangszeit der Firmengründung wurden zwei Wohnungen in einem Hochhaus auf der Hamburger Reeperbahn zu Büros umfunktioniert und über die Balkone miteinander “vernetzt”. Aus heutiger Sicht absolut abenteuerlich, aber für IT-Startups in der damaligen Zeit nichts Ungewöhliches. Wir waren also kein „Garagenhoster“, sondern quasi ein „Balkonhoster“. Und es funktionierte. Es wurden Ideen für das Geschäftsmodell gesammelt und dann ging es los.  

Das Einzelunternehmen K-Internet (K stand für Kühne) bot zunächst den Vertrieb von Domains an. Diese wurden per Post oder per Fax vom Kunden beantragt und wiederum per Fax von uns an die jeweiligen Vergabestellen in den USA (.com, .net, .org) weitervermittelt. E-Mail-Verkehr zwischen Kunde und Dienstleister war schließlich noch nicht flächendeckend üblich und von Interfaces für automatisierte Beantragungen träumte man noch…..

Im nächsten Schritt wurde auch Speicherplatz, ergänzend zu den Domains, mit in das Produktportfolio aufgenommen. Diese wurden zunächst mit extern angemietetem Speicherplatz realisiert. Erst im weiteren Verlauf ging man mit eigenen Servern im Rechenzentrum in Köln an den Start.

Produkte wie definierte Webpakete, eigene Server sowie SSL-Verschlüsselung wurden designed, um den Kunden die Auswahl zu erleichtern und das anfangs sehr beratungsintensive Geschäft durchsichtiger zu machen. Auch hier wurden alle eingehenden Bestellungen zunächst manuell abgearbeitet.

So sah im Übrigen die erste Serverausstattung aus dem Jahr 1999 noch mit DM-Preisen aus:

Im Jahr 2000 wurde ein Büro im Niedersächsischen Bad Gandersheim, der Heimat der beiden Studienkollegen, angemietet. Die Endetage eines alten Fachwerkgebäudes im Herzen der Stadt wurde aufwändig für das wachsende Team von Power-Netz ausgebaut.

 

 

 

 

Da die Nachfrage nach Hosting stetig wuchs, wurden Automatisierungen erforderlich. Mit zusätzlichen Mitarbeitern wurde ein eigenes Server-Interface und Reseller-Interface gebaut. Und auch ein Kundenverwaltungs-Tool, ein Abrechnungssystem, ein Ticketsystem oder ein Domainverwaltungssystem gab es damals nicht von der Stange. Alles was benötigt wurde, wurde mit intern selbstentwickelter Software gelöst. Um die Worte eines alteingesessenen Programmierers bei Power-Netz aufzugreifen “damals hatte Entwickeln noch eine ganz andere Bedeutung. Heute gibt es für alles  Software out-of-the-Box.”

Das Hosting bei Power-Netz basierte übrigens von der ersten Minute an auf Redhat. Mit dem Fokus auf Linux-Distributionen sind wir dieser Technologie bis heute treu geblieben.

Wie kam Power-Netz an seine ersten Kunden?

Marketing-Aktivitäten oder Werbebudgets waren in dieser Zeit übrigens Fehlanzeige. Es war schlichtweg nicht erforderlich, Neukunden zu akquirieren. Die Kunden kamen ganz automatisch und rannten uns zu Beginn förmlich die Bude ein. Sie kamen auf Empfehlung, denn der Service von Power-Netz, einem deutschen Hoster, sprach sich rum. Google oder andere Suchmaschinen gab es ja noch nicht. Das Wunderbare ist, dass wir auch heute noch Kunden der ersten Stunde betreuen, die uns bis heute aus Überzeugung treu sind. Unser herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle an diese treuen Kunden! 

Wie sah der Kundenservice in den Anfangsjahren aus?

Die Kundenbetreuung beschränkte sich in den ersten Jahren auf die Produktberatung anrufender Kunden. Diese erfolgte unter einer damals durchaus üblichen kostenpflichtigen 0900- bzw. 01805-Servicenummer, was uns mit unserer heutigen Dienstleistungsmentalität wirklich zum Schmunzeln bringt. Als die ersten Telefon-Flatrates an den Markt kamen, wurde diese Rufnummer allerdings kundenfreundlich durch eine Festnetznummer abgelöst.  

Power-Netz wurde Anfang des 21. Jahrhunderts offizieller Domainregistar verschiedenster Registries…

Das ist richtig. Vielen Kunden war es wichtig, Domains direkt an der Quelle zu beziehen. Getrieben durch diesen Wunsch wurde Power-Netz im Jahr 2003 offizieller Domainregistrar bei folgenden Registrierungsstellen:

  • DENIC eG (zentrale Registrierungsstelle der Top Level Domain „.de„)
  • EURid (Registrierungsstelle der länderspezifischen Top-Level-Domain „.eu„) 
  • Nic.at (zentralen Registrierungsstelle für „.at“ Domains) 

2004 gab es weitere Veränderungen: Power-Netz wurde Teil der “Symgenius GmbH & Co. KG”. Woher kam der Name?  

Die Personengesellschaft Power-Netz wurde im Jahr 2004 umgewandelt in die Symgenius GmbH & Co. KG, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer Michael Kühne war. Da wir bis dato unter Power-Netz.de bekannt geworden waren, behielten wir diesen Namen für unsere Vertriebsplattform bei.

Langjährige Mitarbeiter erzählen, dass prägnante Namen stets ein Team-Findungsprozess waren. Der Name Symgenius z.B. setzte sich zusammen aus dem Wort “Symbiose” für “zusammen” sowie dem Wort “Genius”, dem “Erzeuger” oder “Schutzgeist”. “Genius” wurde damals wohl aber eher mit dem Wort “genial” in Verbindung gebracht. Da wir bis dato unseren Kunden unter dem Namen Power-Netz.de bekannt sind und waren, wurde der Name Power-Netz für unsere Vertriebsplattform im Internet beibehalten. Für die Chronik: auch der Name “Power-Nic”, den wir bis heute als Domainregistrierungssystem verwenden, wurde von Mitarbeitern aus der Vertriebsplattform Power (.Netz) und nic (offizielle Bezeichnung für Registry) kreativ zusammengesetzt.

Auch der Firmenstandort in Düsseldorf kam 2004 hinzu. Warum erfolgte dieser Schritt?

2004 wurde es erforderlich, dass unsere eigenen Administratoren und Techniker an einem zweiten Firmenstandort in Düsseldorf eingesetzt wurden. Der eigene dedizierte Serverpark wuchs und wuchs stetig und musste durch eigenes Personal vor Ort im Rechenzentrum gehegt und gepflegt werden.

Im Lauf der Jahre erfolgten mehrere Relaunches der Webseite (2002 und 2009) und des Bestellsystems.

Webseite 2002:

Webseite 2009:

Getrieben von der Marktentwicklung, Kosten- und Energieeinsparungen im Serverbereich realisieren zu müssen, waren die technischen Veränderungen rund um das Thema “Virtualisierung” besonders einschneidend.

Auch der steigende Bedarf an wachsenden Serverkapazitäten, der steigende Trafficbedarf, die stetig wachsende Leistungsfähigkeit von Rechnern und Komponenten bestimmte in all den Jahren unser Handeln.

2010 gab es einen tragischen Einschnitt in der Firmengeschichte von Power-Netz.  Was war passiert?

Das stimmt. Im Oktober 2010 verunglückte mein Mann Michael Kühne im Alter von 41 Jahren tödlich bei der Ausübung seiner Leidenschaft – dem Gleitschirmfliegen.

Sein plötzlicher Tod schockierte alle Mitarbeiter und löste auch bei vielen Kunden tiefe Betroffenheit aus. Ohne viel nachzudenken übernahm ich als Quereinsteigerin die Geschäftsführung: ich profitierte von meinem beruflichen Background aus der Betriebswirtschaft, der Personalführung und dem Qualitätsmanagement.

Bei aller Trauer sah ich meine allererste Verantwortung darin, die Existenzen aller Mitarbeiter und deren Familien zu sichern. Daher richtete sich auch meine erste Ansage, verbunden mit einer Frage, an das gesamte Team: “ Wenn Ihr es auch wollt, dann schaffen wir es zusammen, die entstandene Lücke zu füllen!” Natürlich ging es auch darum, Michaels“Baby” mit allen Kunden dahinter nicht aufzugeben. Gemeinsam nahmen wir die Herausforderung an.

Ich fand es bemerkenswert, wie wir in dieser Zeit sinnbildlich “alle in einem Boot saßen”. Alle Mitarbeiter gaben weiterhin ihr Bestes und setzten sich auch in dieser ungewissen Umbruchphase unermüdlich für die Belange der Kunden ein. Dies rechne ich jedem einzelnen Mitarbeiter bis heute hoch an. Sicherlich gab es eine gewisse Sicherheit, dass die Firma seit 12 Jahren stetig gewachsen war und finanziell stets stabil da stand.

Inhaltlich stand ich persönlich mit dem Thema “Hosting” vor einer großen Herausforderung.

Ich erinnere mich noch gut an unsere erste gemeinsame Auftaktveranstaltung im Januar 2011. In einem gemeinsamen Audit erhoben wir Basics

  • wie ist unsere Kundenbasis strukturiert
  • was zeichnet uns als Dienstleister aus
  • warum sind uns unsere Kunden treu?
  • wohin geht die Reise? 

Wie es in den ersten Monaten nach der Firmenübernahme bei Power-Netz weiterging, erfahren Sie im zweiten Teil.

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Unschlagbarer .de-Domainpreis im September 2018!

Im September 2018 findet bei Power-Netz wieder eine Aktion für .de Domains statt!

Nutzer unseres Domainrobots profitieren von unglaublich günstigen Domainpreisen für .de Domains. Dies gilt für Domain-Neuregistrierungen und Übernahmen:

 


Außerdem gibt es dies Domainendungen nur kurze Zeit zu Wahnsinnspreisen: 

Aktionszeitraum: 01.09.2018 – 20.09.2018 

Neuregistrierungen  anstatt
.shop 2,00 €* 60,00  €*
.cloud 3,50€* 30,00 €*
.ch 8,00 €* 21,90 €*
.com 8,50 €* 10,40 €*
.mx 11,00 €* 58,00 €*
.net 11,00 €* 13,60 €*
.hosting 175,00 €* 300,00 €*

 


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Diese Vorteile genießen Nutzer unseres Domainrobots: 

  • Sie können unabhängig, flexibel und kinderleicht Ihre Domains verwalten:
    • Domainkontakte und Domainaufträge administrieren u.v.m.
    • Domains in Echtzeit registrieren
    • DNS-Zonen verwalten
    • Registrierungen, Übernahmen usw. per Massenaufträge abwickeln
    • Domainaufträge direkt zum Start einer Domainendung terminieren
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  • Sie werden proaktiv und vorab über Aktionen für Domains informiert
  • Der Zugang zum Domainrobot ist kostenlos

So einfach ist es:

 

 

*) Alle Preise zzgl. der MwSt. in Höhe von 19%. Für Privatkunden im EU-Ausland gelten alle Preise zzgl. der jeweils am Wohnsitz des Kunden geltenden gesetzl. MwSt.
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WordPress von HTTP auf HTTPS umstellen

Durch das Inkrafttreten der DSGVO im Mai 2018 und seitdem Google Chrome alle Webseiten ohne SSL-Zertifikat als unsicher einstuft, wird ein gewisser „Sicherheitsdruck“ auf Webseitenbetreiber ausgeübt. Um diesem Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre WordPress-Webseite problemlos auf HTTPS umstellen können.

1. Datensicherung vornehmen

Für den Fall, dass die Umstellung nicht korrekt durchgeführt wird, ist eine prophylaktische Sicherung der Daten immer zu empfehlen.

2. SSL-Zertifikat nutzen

Maßgeblich für die Umstellung ist natürlich, dass ein SSL-Zertifikat genutzt wird.

Eigene SSL-Zertifikate, z.B. bei einem erhöhten Sicherheitsbedürfnis oder bei der Nutzung herkömmlicher Hosting-Produkte, können direkt über das Kundenlogin oder unsere Webseite bestellt werden. Wir nehmen die Installation des Zertifikats für Sie vor.

Wenn Sie ein Hosting Paket mit Plesk nutzen, stehen Ihnen die kostenlosen Zertifikate von Let’s Encrypt zur Verfügung. Eine Installation auf Plesk nehmen Sie wie folgt vor:

Zunächst klicken Sie für die Verschlüsselung Ihrer Webseite im Plesk Interface auf „Lets Encrypt“. Anschließend kommen Sie auf die folgende Seite:

Hier ist die Angabe einer E-Mail Adresse erforderlich, da Sie auf diesem Wege Benachrichtigungen zu Ihrer Domain erhalten. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, die Subdomains www. und webmail. mit in das Zertifikat aufzunehmen.

Nach der Installation des SSL-Zertifikates sollte Ihnen ein grünes Schloss vor der Browserzeile angezeigt werden. Anschließend empfiehlt es sich, eine Weiterleitung von http auf https einzustellen. Dazu müssen Sie in den Hosting-Einstellungen folgende Änderung vornehmen:

Danach sollte die Domain automatisch auf https weitergeleitet werden.

3. WordPress Adminbereich umstellen

War die Einbindung des SSL-Zertifikats erfolgreich, sollte man zunächst den Adminbereich auf SSL umstellen. Dazu muss die Verschlüsselung erzwungen werden. Das Folgende muss dafür in die wp-config.php-Datei eingefügt werden:

define('FORCE_SSL_ADMIN', true);

Danach ist der Login-Bereich verschlüsselt. Sie erkennen dies an dem grünen Schloss, das in der Browserleiste erscheint.

4. Komplette WordPress Webseite umstellen

Nach der erfolgreichen Umstellung im Adminbereich kann nun die gesamte Webseite umgestellt werden. Dazu wird in den Einstellungen unter Allgemein die WordPress-Adresse (URL) und die Website-Adresse (URL) auf https umgestellt.

Diese Anpassung muss für jede URL in der Datenbank durchgeführt werden. Wird dies nicht getan, so gibt der Browser eine Mixed Content Warnung und es erscheint kein grünes Schloss.

5. Umleitung von HTTP auf HTTPS einrichten

Im vorletzten Schritt wird eine 301-Weiterleitung angelegt, damit alle URLs von http automatisch auf https umgeleitet werden. Dazu müssen Sie Folgendes in die .htaccess Datei einfügen:

<IfModule mod_headers.c> 
#Umleitung http zu https 
RewriteEngine On 
RewriteCond %{HTTPS} !=on 
RewriteRule ^ https://%{HTTP_HOST}%{REQUEST_URI} [L,R=301] 
 </IfModule>

6. Fehler analysieren und beheben

Nach der Umstellung kann es dennoch vorkommen, dass ihre Seite unsichere Inhalte enthält, zum Beispiel Bilder, welche nicht auf https umgestellt wurden oder manuell eingebundene Skripte. Wenn diese Fehler behoben sind, empfiehlt es sich, als Abschluss die Webseite einem externen SSL-Check zu unterziehen. So gehen Sie sicher, dass bei der Umstellung alles richtig gelaufen ist. Der Check von SSL Labs ist zu empfehlen, da er eine sehr umfangreiche Überprüfung der Webseite durchführt.

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Derek Milbert- that’s me

Hallo liebe Leser,

mein Name ist Derek Milbert und ich komme aus Südafrika. In meiner Freizeit programmiere ich gern und habe sogar schon Spiele entwickelt und veröffentlicht. Auch hab ich zuhaus meinen eigenen Computer selbst gebaut, mit Komponenten, die ich benötige.

Ich habe mein Praktikum bei Power-Netz am 01. August 2018 zur Systemintegration begonnen. In meiner ersten Woche war ich sehr nervös, ich wollte keinen Fehler machen, der meine Karriere beenden könnte bevor sie überhaupt angefangen hat.

Es war eine große Herausforderung für mich, weil ich nicht so gut Deutsch spreche. An meinem ersten Tag wurde ich durch das Büro geführt und über die Dinge informiert. Danach bekam ich meine erste Arbeit. Ich sollte die Tische verkabeln, es hat mir eine Übersicht über den Aufbau der Arbeitsplätze und deren Funktion gegeben.

Während der Wochen bekam ich kleine Aufgaben zu erledigen, die innerhalb meiner Fähigkeiten lagen. Mit jeder neuen Aufgabe lernte ich etwas Neues und öfters bekam ich eine Aufgabe, die mich dazu zwang etwas zu recherchieren, bevor ich mit der Aufgabe anständig anfangen konnte. Es war für mich eine positive Erfahrung.

Ich war in der Lage stressfrei zu lernen, ohne die vorgegebene Zeit zu überschreiten. Ich arbeite gerne bei Power-Netz, werde in unterschiedliche Aufgaben involviert und werde wie ein gleichwertiges Mitglied des Teams behandelt. Ich freue mich auf meine Zukunft bei Power-Netz.

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